Aktuelle Berichte

Festgottesdienst zum 50. Priesterjubiläum von H. H. Pfr. Franz Winklmann

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Kirchenchor

RÖTZ (hof). Der Kirchenchor St. Martin feierte zusammen und ehrte dabei drei langjährige Mitglieder. Leiterin Edith Pongratz, Regionalkantor Wolfgang Kraus und Pfarrer Alexander Dyadychenko dankten für das Engagement um die Kirchenmusik und die kulturelle Leistung.

Bei der alljährlichen Chorfeier mit einem Dankessen im Gasthaus Sturm/Stockl biete sich ein Jahresrückblick an, sagte Edith Pongratz und berichtete von 41 Proben, 24 musikalisch gestalteten Gottesdiensten sowie drei Requiems. Im vergangenen Jahr war das Patrozinium in Sankt Salvator ein neuer Termin, bei dem der Kirchenchor das von Pongratz arrangierte Rötzer Wallfahrtslied uraufgeführt hat. Weitere Höhepunkte waren der Stimmbildungskurs mit Romy Börner und das gut besuchte Weihnachtskonzert in der Stadtpfarrkirche. Die Leiterin freut sich über die großartige Probendisziplin und dankte dafür allen Sängerinnen und Sängern. Besonders stelle sie Elisabeth Seebauer heraus, die sich um die Zeitungstermine kümmert, Jenny Meier, welche die Noten verwaltet, Karl Heinz Hofmann für die Öffentlichkeitsarbeit, Walter Spießl, der immer für technische Arbeiten wie z.B. bei der Orgel zur Verfügung steht und Josef Schrott der als „Privatsekretär“ sehr viel für den Chor und die Leiterin arbeite. Ein weiteres Dankeschön sprach sie der Kirchenverwaltung mit ihrem Kirchenpfleger und Mitsänger Norbert Przybyla für die derzeit laufende Renovierung der Salvator-Orgel aus, was nach Jahrzehnten wirklich notwendig sei. Pongratz zeigte ihre Freude auch über zwei neue Gesichter, so dass der Chor jetzt aus rund 20 Personen besteht. Der Rötzer Kirchenchor habe ein sehr großes musikalisches Repertoire mit Liedern und Messen aus allen Kategorien. Im Ausblick auf 2020 kündigte sie die Mitwirkung bei der Grünberger-Messe im Heilbrünnl, dem Weihnachtskonzert in Schönthal und eventuell einem gesungenen Gottesdienst im Regensburger Dom an. Regionalkantor Wolfgang Kraus aus Furth im Wald sprach ein Grußwort und berichtete, dass es demnächst neue Regionalkantoren in Oberviechtach und in Bad Kötzting geben werde, die wie er Bindeglieder zum Referat der Kirchenmusik in Regensburg seien. Als Dekanatsmusiker bleibe Kraus erhalten. Er gratulierte dem Chor zum Dienst in der der Kirchenmusik und bekräftigte, dass sie in der Liturgie wichtig sei. Sich zu engagieren, zu proben und Gottesdienste zu singen sei eine schöne Aufgabe zur eigenen Freude, zur Freude der Besucher und zur Ehre Gottes. Singen und Orgelspielen sei eine Kulturleistung, nicht nur im liturgischen Sinn, auch als Einsatz in der Region, welche in die gesamte Diözese ausstrahle. Deshalb sei die Arbeit der Chorleiterin sehr wichtig und in Rötz und Schönthal besonders erfolgreich. Auch die Pfarrgemeinde mit ihrem Pfarrer, der Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat mit der anwesenden Sprecherin Annegret Kaiser unterstützen diese Arbeit und das Bistum fördert es mit Ehrungen und Urkunden. Pfarrer Alexander Dyadychenko bezeichnete Kirchenmusik ebenso als wichtige Aufgabe und sagte dafür ein herzliches Dankeschön. Er als Pfarrer schätze den Kirchenchor sehr und er liege ihm am Herzen, weil auch oft seine Wünsche erfüllt werden. Der Rötzer Chor arbeite auf einem hohen Niveau. Musik sei immer für die anderen, meinte der Pfarrer, nämlich für den Menschen, die Liturgie und für Gott. Die Kirchenmusik soll zu Gott führen und seine frohe Botschaft näher bringen. Dyadychenko schwärme von einem Mariensingen in Salvator. Er überreichte Edith Pongratz eine Plakette der Patronin Cäcilia. Mit vielen Bildern des vergangenen Chorjahres blickte man amüsiert und erinnerungsreich zurück.

Ehrungen langjähriger Sängerinnen und Sänger „Für verdienstvolles Wirken in der Kirchenmusik“ mit Urkunden und Anstecknadeln des Bischofs sowie Geschenken der Pfarrei:

Karl Heinz Hofmann, 10 Jahre

Rita Zwicknagl, 50 Jahre

Annemarie Hofmann, 50 Jahre

Lichtmesse

RÖTZ. Die Lichterprozession zu Lichtmess von Sankt Salvator aus wurde wegen des Schlechtwetters kurzerhand abgesagt und dann in der Stadtpfarrkirche durchgeführt. Das Fest „Darstellung des Herrn“ feierte die Pfarrei am Sonntagabend sehr erbaulich und wurde vom Kirchenchor St. Martin auf musikalische Weise festlich mitgestaltet.

„Mariä Lichtmess“ ist ein besonderes Fest 40 Tage nach Weihnachten, sagte Pfarrer Alexander Dyadychenko zu Beginn des Gottesdienstes. Der Christbaum leuchtet zum letzten Mal und ist zugleich das Zeichen für das Licht Christi. Die Menschen sollen sich anstecken lassen und sein Licht weitergeben. Traditionell segnete der Pfarrer die Kerzen, die in diesem Jahr in Liturgie und an den Altären verwendet werden. Erstkommunionkinder trugen das Kyrie, die Fürbitten und ein Gebet am Schluss vor, in denen zum Ausdruck kam, dass Christus Licht in das Dunkel gebracht habe und die Menschen sein Licht in die Welt tragen. Im Evangelienspiel der Kinder wurde die biblische Geschichte von der Opferung Jesu durch Maria und Josef im Tempel zu Jerusalem dargestellt. Der fromme Simeon erkennt gemeinsam mit der Prophetin Hanna im Kind Jesus bei dessen Darstellung den verheißenen Messias. Der Pfarrer meinte, dass Simeon eine enge Verbindung zu Gott habe und im Gegensatz zu den Menschen erkannte, dass Gott nicht mit Macht komme und befreie, sondern als unscheinbares Kind in einer einfachen Familie in die Welt trete und sie erlöse. Gott gehe ganz andere Wege, sagte Dyadychenko und beschrieb es mit dem Beispiel eines kleinen Feuers, das sich zu einem großen Feuer entzündet. Jesus will in die Welt, doch ohne die Zusage der Menschen kann er nichts ausrichten. Jesus mag in den Menschen dargestellt werden und in deren Herzen wachsen, wenn diese es zulassen. Am Ende der Messfeier erteilte der Pfarrer den allgemeinen Blasiussegen und anschließend für jeden Einzelnen. Mit der Segensformel „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre euch vor Unheil und Krankheit der allmächtige Gott“ soll der Blasiussegen gesprochen durch die zwei gekreuzten Kerzen durch die Gefahren des Lebens und insbesondere gegen Halskrankheiten helfen.

Familiengottesdienst mit KiTa

Die Pfarrgemeinde feierte zusammen mit der Kindertagesstätte St. Martin Rötz einen lebendigen Familiengottesdienst. Was es eigentlich heiße, ein Christ zu sein, fragte zu Beginn Pfarrer Alexander Dyadychenko und leitete zum Spiel der Kinder über. Diese erzählten spielerisch sehr aufwändig eine Geschichte vom Hasen, Fuchs und Bären, die während eines Schneesturms um Aufnahme in das warme Haus eines Menschen baten. Obwohl die drei Tiere jeweils Beute für den anderen sind und voreinander Angst haben, sind sie zusammengekommen und in der Nacht gut miteinander ausgekommen. Auch Jesus habe viele Geschichten erzählt und den Menschen erklärt, dass sie trotz ihrer Fehler, Schwächen und Streitigkeiten aufeinander zugehen sollen. Sie sollen freundlich und nett miteinander umgehen und den Mut zum Besseren aufbringen. Dazu erhalten sie Hilfe und Beistand von Gott. Das mache Christsein aus. Mitarbeiter der Kita musizierten und das Schauspiel wurde live auf eine Leinwand projiziert. In den Fürbitten und in einer Meditation der Kinder wurde gebetet, dass man Frieden suchen und halten solle.

Tauferneuerung für junge Familien

Weihnachten

Kolpinggedenktag

Rötz (hof). Gegen den Strom zu schwimmen und Rückgrat zu zeigen, vor allem als Gläubiger war das Motto des diesjährigen Kolpinggedenktags. Pfarrer Alexander Dyadychenko feierte mit der Kolpingsfamilie und der Pfarrgemeinde den lebhaften Gottesdienst, der der Chor Laudamus musikalisch gestaltete.Schön geschmückt war die Stadtpfarrkirche mit den Kolpingsfarben schwarz und orange und zum ersten Mal strahlte der neue Kirchenbeamer zwei Bilder über den Hochaltar: Adolph Kolping und eine flackernde Kerze. Mitglieder der Kolpingsfamilie ministrierten, teilten die Kommunion aus und waren Lektoren für die Lesung, das Kyrie, zur Veranschaulichung der Predigt und für die Fürbitten. Der Pfarrer, der für den erkrankten Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt zelebrierte, bezeichnete den seligen Adolph Kolping als Lichtgestalt und Wegbereiter für Gott, wie auch Johannes der Täufer im Evangelium. So wie das Türchen im Adventskalender „Gegen den Strom schwimmen“ aufzeigte, sollen Christen andere Wege überlegen und für Versöhnung, Tolerenz, Nächstenliebe, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und Respekt sorgen. Das starke Engagement des Verbandsgründers verlange von jedem Mitglied und Gläubigen Mut und Kraft. Damit setze man sich fürs Leben ein und bringe Licht, Hoffnung und Freude in die Gesellschaft.

RÖTZ (hof). Die Kolpingsfamilie Rötz beging den Festtag des seligen Adolph Kolping in feierlicher Form. Matthias Rötzer vom Vorstandsteam bezeichnete beim Festakt im Fürstenkasten den Gründer des Verbandes als einen Menschen, der zum Nachdenken anrege. Immer wenn die Farbe Orange aufleuchtet heiße es, dass Gefahr drohe und wir besonders aufpassen müssen. Menschen, die eine Orange Warnweste tragen, wollen sagen: Achtung, bitte fahr langsam und vorsichtig, damit nichts passiert. Die Weste mit diesem grellen Orange will also Aufmerksamkeit wecken, warnen, auf Gefahren hinweisen und zur Vorsicht mahnen. Der Advent will genauso Aufmerksamkeit im Alltag wecken: Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um? Nehme ich mir Zeit für sie? Worum geht es an Weihnachten eigentlich, nämlich um die Menschwerdung Gottes und das ist das eigentliche Weihnachtsgeschenk. Dieses Orange lässt sich auch im Kolpingbanner wiederfinden und dieses Orange mahne zum Christsein, immer und überall – in der Familie, in der Schule, in der Arbeit, überall dort wo wir Menschen begegnen. Solche Menschen wie Adolph Kolping haben gezeigt, wie wir Jesu Christus in unserem Leben, in unserem Alltag, in unserer Zeit nachfolgen können. Orange ist auch die Farbe der Lebensfreude. Christen haben allen Grund zu Freude. Gott zeige uns in Jesus Christus, wie sehr er uns Menschen liebt, wie wichtig wir ihm sind. Gott will uns helfen, unser Leben sinnvoll zu gestalten und Gott schenkt uns Leben, Leben das über den Tod hinausgeht. Diese Weste mit dem grellen Orange will uns auf diese kleinen Dinge aufmerksam machen, damit wir zum Weihnachtsfest wieder mehr Lebensfreude ausstrahlen. Die Farbe Orange ist ein Bestandteil des Kolpingabzeichens, das die Mitglieder tragen dürfen. Die Rötzer KF hat nach vielen Jahren das Design ihrer Krawatten überarbeitet und mit dem neuen Kolpinglogo versehen.

Eine besondere Ehre für jede Kolpingsfamilie ist es, Mitglieder für ihre langjährige Treue zu Adolph Kolping und seinem Werk zu ehren. Für 10 Jahre Treue zum Kolpingwerk und zur Kolpingsfamilie Rötz überreichte sie als Zeichen der Anerkennung und als Dank je eine rote Rose an Patricia Dietl, Anna Kraus, Pia Kraus und Luisa Meixensperger. „Ihr seid Mitglieder die sich aktiv in unsere Kolpingsfamilie einbringen, als Gruppenleiter seid Ihr mitverantwortlich, dass unsere Kolpingsfamilie immer wieder neue junge Menschen gewinnen kann auch wenn es heutzutage nicht mehr so einfach ist. Wenn man euch vor Ort braucht seid Ihr, wenn es eure Zeit erlaubt, immer zur Stelle“, betonte Matthias Rötzer. Evi Spießl und Wolfgang Spießl jun. wurden für 25-jährige Mitgliedschaft mit der Silbernadel und einen Gutschein für zwei Übernachtungen mit Frühstück in einem Kolping-Hotel bzw. einer Familienferienstätte ausgezeichnet. Wolfgang war viele Jahre Gruppenleiter und ist bis heute der Webmaster für die KF-Homepage. Für 40 Jahre Einsatz und Mitgliedschaft konnten Günther Hofmann, der seit vielen Jahren als Kassenprüfer tätig ist, Karl Heinz Hofmann, der schon viele Ämter und Tätigkeiten vom Gruppenleiter bis zum Vorsitzenden bekleidete und Hans Sturm geehrt werden. 50 Jahre im Einsatz für Adolph Kolping und sein Werk ist Fritz Ruhland, dem für die fünf Jahrzehnte das Kolpingabzeichen in Gold und die dazugehörige Dankurkunde mit den Worten von Adolph Kolping „Gott stellt jeden dahin, wo er ihn braucht.“ Überreicht wurde. Außerdem erhielt er einen Gutschein für zwei Übernachtungen mit Frühstück in einem Kolping-Hotel. Präses Alexander Dyadychenko sagte in seinem Grußwort an die Kolpingsfamilie, dass alle die im Verein mithelfen, die Welt ein Stück besser machen. Ein Jahr mit vielen guten Aktionen, geselligen Stunden und einer guten Arbeit der Kolpingjugend liege hinter uns. Auch Gebet gehörte wieder selbstverständlich zum Jahresprogramm. Das Wichtigste aber seien die Menschen, die dank ihres gelebten Christentums alles mit Leben erfüllen.

St. Nikolaus

Rötz (hof). Der Nikolausdienst der Kolpingsfamilie konnte heuer auf das 35. Jahr seines Bestehens zurückblicken. Die Nikoläuse absolvierten an den zwei Nikolausabenden am 5. und 6. Dezember in Rötz und Umgebung über 50 Besuche. Dieses Jahr waren es sieben Nikolausgruppen mit Bischof, Krampus, Engel und Chauffeur, die von der KF entsandt wurden. So kam der Nikolaus in über 50 Häuser und besuchte dabei rund 130 Kinder in Familien. Entsprechend dem Wunsch der Eltern wird der heilige Nikolaus von einem Krampus oder einem Engerl begleitet, in manchen Fällen sogar mit beiden. Heuer wurden doppelt so viele Krampusse als Himmelsboten gewünscht. Der Einzugsbereich für die gewünschten Besuche wird immer größer und reicht über die Gemeindegrenze hinaus, was auch auf die Qualität des Besuches schließen lässt. Die Nikoläuse treten als gut gekleidete heilige Bischöfe auf und versuchen die Güte und Freundlichkeit des Nikolaus zu vermitteln, statt den Kindern Angst zu machen. Im „Heiligen Spiel“ wollen sie Boten für die Gegenwart Gottes auf Erden sein. Der Kolpingsfamilie ist es auch wichtig, zur „weihnachtsmannfreien Zone“ beizutragen und den Bischof in den Mittelpunkt zu rücken. Der Nikolauszettel, den die Eltern schon im Vorfeld zur Anmeldung ausfüllen und die Organisation durch die Familie Spießl tragen zum Erfolg des Kolping-Nikolausdienstes bei. Der Kolping-Nikolaus überraschte zusätzlich auch unbestellt einige Menschen, so wie den Blutspendedienst des Roten Kreuzes mit der Hauptamtlichenschar und den Rötzer Helferinnen, Pfarrer Alexander Dyadychenko im Pfarramt oder das Rathaus mit den beiden Bürgermeistern Ludwig Reger und Wolfgang Spießl bei der Fraktionssprechersitzung. Der Nikolaus war auch Gast in der Rorate der Pfarrgemeinde in der Stadtpfarrkirche und im Seniorenheim „Herbstblatt“, wo er die Menschen mit guten Worten erfreute. Zusätzlich trat der Kolping-Nikolaus tagsüber in der Rötzer Schule, im Rötzer Kindergarten sowie im Kindergarten und in der Krippenspielprobe in Hiltersried auf und brachte dabei die vielen Kinder zum Strahlen.

Kalenderübergabe

Es ist bereits der 18. Rötzer Fotokalender, der beim Christkindlmarkt am 30. November durch die Kolpingsfamilie zum Kauf angeboten wird. Für das Jahr 2020 lautet das Thema „Grüße aus Rötz“. Das erste Exemplar mit den zwölf abwechselnden Fotografien in unterschiedlicher Landschaft und zu verschiedenen Jahreszeiten überreichte die KF an Kirchenpfleger Norbert Przybyla.

Walter Spießl von der Kolpingsfamilie übergab das erste Exemplar an den neuen Kirchenpfleger Norbert Przybyla, der erst kürzlich seinen 70. Geburtstag feiern konnte. Der ehemalige Förster Przybyla ist in Rötz ein sehr aktiver „Ehrenamtler“, der schon in der Vergangenheit viele Aufgaben in Kirche und Welt übernahm und auch in der Gegenwart ausführt. Deshalb passe der Titel „Grüße aus Rötz“ sehr gut zum Beschenkten, der sich über den Kalender freute.

Der Zwölfmonatskalender ist wieder handgemacht in der Ausführung A4 Hochformat. Er ist mit Spirale, Aufhängevorrichtung, Titelseite und Rückkarton versehen. Die Kolpingsfamilie fertigt den Kalender seit 18 Jahren manuell und er ist ein wirkliches Gemeinschaftswerk der Kolpingsfamilie, angefangen vom Fotografieren, über die Motivwahl, Drucken des Kalendariums bis hin zum Kleben der Fotos und dem Einpacken des Werks.

Patrozinium St. Martin in Rötz

 

Neue Kinderecke in Rötzer Kirche

Am Sonntag fand die Eröffnung und Einweihung der neuen Kinderecke in der Stadtpfarrkirche statt, die künftig beim Taufort am Josefsaltar zu finden ist.

Warum der Pfarrer so tolle Laune und gute Stimmung hat, wollte Alexander Dyadychenko von den Besuchern des Sonntagsgottesdienstes wissen. Der Pfarrer antwortete, weil Jesus ein der Freund der Menschen und der Kinder sei und alle Kinder zu sich kommen lasse. Auch in der Rötzer Stadtpfarrkirche haben die Kinder einen Platz und die Pfarrgemeinde ist sehr kinderfreundlich gemäß dem Bibelwort: „Lasset die Kinder zu mir kommen“. Dazu hat der Künstler Dr. Wolfgang Schmidtler einen lebensgroßen Jesus mit zwei Kindern auf eine Holztafel gemalt. Dieses Figurentrio lädt alle Kinder ein, sich im Gottesdienst oder bei einem anderen Besuch in der St.-Martins-Kirche ein dort aufliegendes Kinderbuch zu holen und darin zu blättern.

Dass früher nicht alles besser war, belegte der Pfarrer in seiner Predigt mit der Rolle der Frau vor 2000 Jahren. Die Frauen hatten wenig Rechte und waren in der Gesellschaft nicht von großer Bedeutung. In diese Zeit kommt Jesus und behandelt Frauen genauso normal wie Männer. Er störte sich nicht daran, sich mit Sündern, Kranken und Unreinen zu umgeben. Jesus heilte Kranke am Sabbat und brachte auch dadurch die gesellschaftliche Ordnung durcheinander. Nicht umsonst wurde er als Revoluzzer oder Spinner angesehen. Doch eines war zuviel: er hat Kinder zu sich gelassen und sagt, dass den Kindern das Reich Gottes gehört. Deshalb sollen alle werden wie Kinder. Dyadychenko schätzt an Kindern vor allem die Aufrichtigkeit. Man könne von ihnen lernen, da sie immer mit dem Herzen dabei sind und klare Entscheidungen treffen. Mit der Eröffnung der Kinderecke in der Kirche will gesagt sein: ihr Kinder seid willkommen und ihr dürft, sollt und müsst an der frohen Botschaft teilhaben können. Dann segnete der Pfarrer das Kunstwerk, das Dr. Wolfgang Schmidtler gemalt hat, Jesus klassisch dargestellt und die beiden Kinder modern gestaltet. Dafür dankte der Stadtpfarrer dem Künstler. Jedes Kind ist willkommen und Kinderschreien macht nichts, betonte Dyadychenko. Es ist vielmehr eine Freude wenn die Kinder kommen und den Weg zu Jesus finden. Die Kinder sind die Zukunft der Gesellschaft und der Kirche und zugleich Wegweiser zum Reich Gottes. Hindert sie nicht daran, meinte der Zelebrant, der auch eine Stola mit der Evangeliumsgeschichte von Jesus mit den Kindern trug. Der Pfarrer bat darum, die Bücher jederzeit zu holen und zu benutzen, aber auch wieder zurücktragen und nicht mit nach Hause zu nehmen.

Missio-Brunch in St. Martin

Zum „Missio-Brunch“ luden die drei kirchlichen Vereine Frauenbund, KAB und Kolpingsfamilie nach dem Sonntagsgottesdienst in den Fürstenkasten. Das Angebot, erstmals gab es Schweinebraten mit Knödel, statt wie früher Weißwürste und Brezen, wurde sehr gut angenommen. Deshalb war der Braten auch schnell vergriffen und so mancher Besucher musste sich nur mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, der vielfältig aufgefahren wurde, begnügen. Angeboten wurden auch verschiedene Getränke und an einem weiteren Tisch fair gehandelte „Eine-Welt-Waren“. Der Erlös dieses Gemeinschaftswerks der drei örtlichen Verbände vom Weltmissionssonntag fließt dem Missio-Hilfswerk zu.

Halloweengottesdienst: Licht in der Dunkelheit

Am 26. Oktober versammelten sich zahlreiche Besucher - Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Stadtpfarrkirche St. Martin zum Halloweengottesdienst.

 

 

Weltmissionssonntag in Heinrichskirchen

Vor dem Verkauf

Der Pfarrgemeinderat Heinrichskirchen hat am Weltmissionssonntag selbstgebackene Kuchen und die Waren aus dem Eine-Welt-Laden angeboten.  

 

Ministrantenaufnahme

Am Kirchweihfest wurden 11 neue Ministrantinnen und Ministranten aufgenommen: Mona Albang, Eva Babl, Leni Christoph, Johannes Griebl, Raphael Hettler, Helena Kaiser, Katharina Reitinger, Max Reitinger, Philipp Reitinger, Emma Rieder, Felix Zwicknagl. Ministranten zeigten sehr bildhaft welche Früchte sie an den Baum der Pfarrgemeinde bringen können. Wir wünschen unseren neuen Minis viel Freude am Ministrieren. 

 

70. Geburtstag vom Kirchenpfleger

Unser Kirchenpfleger Herr Norbert Pryzybyla hat vor kurzem seinen 70. Geburtstag gefeiert. Zu diesem besonderen Jubiläum wünscht ihm unsere Pfarrei  gnadenreichen Gottes Segen und alles Gute. Vergelt's Gott auch für sein Eingagement als Kirchenpfleger in der Kirchenstiftung St. Martin Rötz.

 

Weinfest in St. Nikolaus

Auch heuer hat Pfarrgemeinderat Heinrichskirchen zum Weinfest eingeladen. Das Pfarrheim war so voll, dass auch zusätzlich Tische aufgestellt werden mussten. Es gab reichlich was zum Essen und freilich zum Trinken. Eine wunderbare Stimmung und gute Gespräche waren in der Luft zu spüren.

 

Erntedankfest in St. Martin

Viele Kinder, Jugendliche und ihre Familien sind heute zum Erntedankfest gekommen. Im Festzug waren heuer mit dabei Erntewagl von KiTa und Erntekrone, die von der Landjugend Bernried getragen und gebunden wurde. Gottesdienst gestaltete musikalisch bernrieder Kirchenchor, Landjugend mit Kindern und Erwachsenen trugen die Texte  vor und machten Gedanken über Erntedankfest und was damit heute zu verbinden ist. Die Kirchenbesucher mussten enger zusammen rücken, da die Kirche so voll war. Anschließend verkaufte die Landjugend die Minibrote, der Erlös wird zum guten Zweck gespendet. 

 

 

Erntedankfest in St. Nikolaus

An dem Erntedankfestgottesdienst  in St. Nikolaus beteiligte sich die KLJB Heinrichslirchen mit selbst gestalteten Erntedank-Altar. Gottesdienst gestaltete musikalisch der Kinder- und Jugendchor, Landjugend mit Kindern trugen die Texte vor und machten Gedanken über Erntedankfest und was damit heute zu verbinden ist. Anschließend verkaufte die Landjugend die Minibrote, der Erlös wird zum guten Zweck gespendet.

 

Seniorennachmittag "Herbstkirwa"

Die Seniorengemeinschaft Wörth an der Isar besuchte  den Seniorennachmittag in Rötz, die allen Besuchern einen zünftigen "Hoagarten" gestaltet haben. Mit verschiedenen Musikgruppen, Sängerinnen und Sängern aus Wörth an der Isar und ihrem Organisator und 2. Bürgermeister Ludwig Thoma wurde es zu einem unterhaltsamen Nachmittag mit guten Freunden. Der Saal im Fürstenkasten war überfüllt, so wurde das Angebot vom Sachausschuss Caritas und Soziales des PGR Rötz gerne angenommen.

 

Kosmas – und – Damian - Gottesdienst für Kranke und ihre Helfer

In der Stadtpfarrkirche wurde der so genannte "Kosmas – und – Damian - Gottesdienst für Kranke und ihre Helfer" gefeiert. Benannt ist er nach den Patronen der Ärzte und Kranken, Kosmas und Damian, die im vierten Jahrhundert als Ärzte wirkten und als Märtyrer starben. Zum Segnungs-gottesdienst waren alle, die an einer Krankheit leiden oder die sich um Kranke sorgen und sie pflegen herzlich eingeladen. Mit diesem Gottesdienst wollte die Pfarrei auch eine Wertschätzung der Kranken, ihrer Angehörigen und Helfer zum Ausdruck bringen.

 

 

Ministrantenausflug ins Keltendorf

Diesjähriger Ausflug der Ministranten ging nach Ringelai ins Keltendorf „Gabreta“. Sie erwartete ein spannendes Erlebnis, alle tauchen in die Welt der Kelten ein. Im einzigen Keltendorf des bayerischen Waldes wurde für die Ministranten, Stadtpfarrer Alexander Dyadychenko  und das Begleitteam aus dem Sachausschuss Jugend die Vorgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar. Dort war nichts aus Glas, sondern alles zum anfassen und ausprobieren. Bei verschiedenen Aktionen zum Mitmachen könnten Ministranten hautnah erleben, wie der Alltag in der vorrömischen Eisenzeit aussah. Brotbacken, Schmuckbasteln, Grillen, Bogenschießen und Zaubertrankbrauen konnten unsere Minis ausprobieren und so ins  keltische Leben mit großer Freude eintauchen. 

 

Klausurtag 2019


Die Pfarrgemeinderäte, die Kirchenverwaltungsmitglieder und die Vertreter der kirchlichen Vereine haben sich zum Klausurtag getroffen, um gemeinsamn die Jahresplanung der Pfarreingemeinschaft zu besprechen.

 

Beauftragung zum Lektorendienst


Im Sonntagsgottesdienst wurden Thomas Bauer, Daniela Bindl, Sonja Fischer, Moritz Maier und Annette Schmid aus der Pfarrei St. Martin Rötz von Stadtpfarrer Alexander Dyadychenko zum Lektorendienst beauftragt. Die fünf Personen traten aus dem Volk heraus und versammelten sich am Ambo. Der Stadtpfarrer begrüßte die Lektoren und sagte, dass es in der Kirche unterschiedliche liturgische Dienste entsprechend der Aufgaben und der Beauftragung gebe. Lektoren tragen der Gemeinde die Lesungen und die Fürbitten vor. Alle fünf Personen haben eine Qualifizierungsmaßnahme durchgeführt und werden nun offiziell zu dieser besonderen Aufgabe im Dienste der Liturgie beauftragt. Er überreichte das Lektionar mit der Lesung des Sonntags und den Lektorinnen und Lektoren eine Urkunde mit den Worten: „Empfange das Buch der Heiligen Schrift und trage das Wort Gottes vor, getreu und vernehmlich, wie es aufgezeichnet ist, damit seine Kraft in den Herzen der Menschen sich auswirke“. Weiter heißt es in der Urkunde: „Vollziehen Sie mit Freude Ihren Dienst zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen. Diese ist von der Pfarreiengemeinschaft St. Martin Rötz und St. Nikolaus Heinrichskirchen mit der Unterschrift des Stadtpfarrers ausgestellt. Die Lektoren sind daneben auch als Kollektesammler für die Pfarrgemeinde tätig.

 

Mütterverein Edenstetten zu Besuch in St. Martin

 

Patrozinium St. Salvator

 

 

 

Seniorenausflug der Pfarrei Heinrichskirchen 


Der Pfarrgemeinderat Heinrichskirchen und Pfarrer Alexander Dyadychenko  unternahm mit den Senioren aus Heinrichskirchen am 06. Sept. 2019 einen Ausflug.

Das erste Ziel der Reise war der Geburtsort und das Grab von Anna Schäffer aus Mindelstetten. Sie wurde am 07. März 1999 durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen, am 21. Oktober 2012 durch Papst Benedikt XVI. heilig gesprochen.

Anschließend fuhren die Teilnehmer  nach Wolnzach in der Hallertau ins weltweit größte und bedeutendste Hopfenanbaugebiet.

Es fand eine Führung  im Deutschen Hopfenmuseum  statt und man erfuhr alles wissenswerte über den Hopfen.

Auf der Heimfahrt kehrten wir im Gasthof der Jakobsbrauerei in Bodenwöhr noch zur Brotzeit ein. Etwa gegen 19.00 Uhr waren alle wieder zu Hause.

 

Pfarrausflug nach Linz


Die Pfarreiengemeinschaft Rötz und Heinrichskirchen unternahm erstmals einen gemeinsamen Tagesausflug. Der gelungene Tag begann in Passau, von wo aus man mit dem Schiff entlang der Donau bis nach Linz reiste. Dort angekommen war dann der Pöstlingberg mit seiner barocken Wallfahrtsbasilika zu den Sieben Schmerzen Mariä Ziel. Mit dem Pfarrer Alexander Dyadychenko fuhr die 48-köpfige Reisegruppe mit dem Bus in die Dreiflüssestadt Passau. Von dort aus reiste die Gruppe auf der Donau am Schiff Anton Bruckner ganz entspannt nach Linz. Während der fünfstündigen Fahrt genossen die Teilnehmer das Panorama der schönen Donaulandschaft und ließen sich an der luftigen Sonnenterasse oder im Mitteldeck kulinarisch verwöhnen. Vorbei am Passauer Dom, der Veste Oberhaus und der Veste Niederhaus ging es weiter ans niederbayerische Obernzell nach Jochenstein und vorbei am Sagenfels. Die Tour steuerte weiter ins oberösterreichische Engelhartszell, in die Schlögener Schlinge, Aschach und über Ottensheim in die Landeshauptstadt Linz. Die Ausflügler kamen an schönen Orten, Klöstern und Burgen, Schlössern und Residenzen in den Tälern und auf den Höhen vorbei und passierten auf der Strecke drei Schleusen mit Kraftwerken. In Linz, der europäischen Kulturhauptstadt von 2009 angekommen, wartete schon der Bus auf die Gruppe und fuhr auf den Pöstlingberg, einem Ausflugsberg mit 539 Meter überhalb Linz. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel mit einer Aussichtsplattform auf die Stadt und der barocken Wallfahrtskirche, der Basilika „Zu den Sieben Schmerzen Mariä“, die man nach einer Kaffeepause besuchte.

 

Ministrantenzeltlager 2019